Im Nordosten von Florenz ist die Rennstrecke von
Mugello in die toskanische Landschaft eingebettet. Auf hügeligem Terrain, mit langgezogenen Kurven und langen Geraden, aber auch schnellen Turns, ist der Parcours ausgesprochen fordernd. Ursprünglich wurden die Rennen in
Mugello noch auf den öffentlichen Straßen ausgetragen und in der ersten Blütezeit des Kurses nach dem Ersten Weltkrieg traten hier Fahrer wie Enzo Ferrari an. 1970 wurde jedoch durch einen illegal auf der Straßenstrecke trainierenden Romeo-Fahrer eine Gruppe Fußgänger verletzt und ein Baby getötet. So nahm man 1974 einen neu errichteten Rundkurs in Betrieb. Er bildet die Basis für die heutige Rennstrecke, die als sicher und modern gilt.